Europe is our Playground – eine Reise durch Europa auf der Theaterbühne, März 2026
Unter dem Motto „Europe is our Playground” begaben sich Kinder der Klassen 2 bis 4 in der Aula eine Woche lang auf eine Reise durch Europa. Gemeinsam mit Mrs Greenyer, Frau Hille und Mrs Grabke entwickelten sie ein eigenes Theaterstück über den europäischen Gedanken von Frieden und Gemeinschaft. Auf der Suche nach Wörtern für Frieden und Freundschaft begegneten sie verschiedenen Sprachen und Kulturen.
Die Kinder wählten selbst die Länder aus, in die sie reisen wollten. In gemischten Altersgruppen entstanden Reisen nach London, in die Türkei, nach Spanien und Italien. Das Land Italien und die Türkei wurden mit Bezug zu Schülerinnen gewählt, die aus diesen Ländern stammen.
In den Gruppen der Länder entwickelten die Kinder ebenfalls selbst unter dem Motto des Theaterstückes bedeutsame Szenen und Dialoge für ihre jeweiligen Reisen und Begegnungen. Auch das Bühnenbild, die Kleidung und Requisiten überlegten die Kinder in ihren Gruppen. Nur den Rahmen gaben die Lehrerinnen vor: Das Theaterstück startete in der Diesterwegschule in einem imaginären Klassenraum. Der Lehrer (hier ein junger Praktikant aus der 11. Klasse des Gymnasiums Bethel, Levi Refardt) verabschiedete die Kinder in die Ferien mit der Vorschau auf den kommenden Unterricht danach: das Thema Frieden und Zusammenhalt in Europa. Das gab den Kinder Anlass, mit diesem Gedanken in ihre Ferien zu starten. Passend dazu war der Tag der Aufführung zugleich der letzte Schultag vor den Osterferien, sodass sich die Kinder sicher auch in der Realität mit diesen Gedanken in ihren eigenen Urlaub und Ferien begaben.
In der Szene in London trafen dann die deutschen Reisenden an einer Bushaltestelle auf neue Bekannte aus London und fragten: „Do you know where we can find peace?” Die Antwort geben die Kinder selbst: Frieden findet man in der Familie, in Wörtern wie „love, joy oder teamwork” und in einer guten Freundschaft. Am Ende tauschten die Reisenden mit den Londonern ihre Nummern aus und machten ein gemeinsames Foto: aus Fremden werden Freunde!
In der Türkei spielte die Szene im „Café Didem – Aşk ve Barış” (Liebe und Frieden), dessen zweisprachige Speisekarte türkische und deutsche Begriffe verbindet. So lernten die Kinder spielerisch, wie man Çay, Makarna oder Baklava auf Türkisch bestellt.
Auch in Italien und in Spanien verbanden sich in den Szenen traditionelle Aspekte der jeweiligen Länder mit der erfolgreichen (!) Suche nach Begriffen des Friedens und der Freundschaft in den Fremdsprachen. In allen Ländern wurden am Ende der Szenen Freundschaften geschlossen, die Kulturen verbinden und die Offenheit gegenüber anderen, vielleicht auch noch unbekannten Kulturen und Sprachen verdeutlichen.
Musikalisch begleitet wurde das Projekt vom Lied „I’ve got peace in my fingers” von Susan Salidor, bei den die Gesten wie „shake hands” das Mitsingen des Publikums leicht machten. Die Kinder lernten dabei mit Herz, Kopf und Hand: Sie sprachen, sangen, spielten und gestalteten selbst. Sie erlebten, dass Mehrsprachigkeit eine Bereicherung ist und dass eigene Ideen und Sprachen ausdrücklich willkommen sind. So wurde Europa für die Kinder zu etwas, das sie selbst erleben können.
Die Aufführung wurde ein voller Erfolg! Die Zuschauer, SchülerInnen, Lehrkräfte und Eltern, waren begeistert und gerührt. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und die gute Laune.